Der „Ach weisste noch“-Effekt

Ich bin ja gerade dabei, die Slocum mal so richtig auszuräumen und Ordnung zu schaffen und dabei kommt doch allerlei zu Tage, obwohl man glaubt, im täglich saisonalen Betrieb eh überall mal reinzuschauen, weil man ja immer irgendwas sucht.

So fand ich im Schrank ganz unten die warme Mütze, die Angela so sehr bei der Überführungsfahrt Ende März gebraucht hätte. Und meine Segelhose mit den gepolsterten Knien, von der ich eigentlich genau wusste, wo sie war.

Oder den „Kassenbon“ aus dem alten Krug in Bogense, wo wir so lecker gegessen hatten (siehe Bild), die WC-Karte von Spiekeroog (Ups) oder dänisches Münzgeld, das immer aussieht wie ein 20 Cent-Stück. So macht man dann an Bord irgend ein Schapp auf, räumt eine Kiste oder eine Lade aus und findet Zettel und Belege etc., von denen man dachte, sie wären längst irgendwo im Müll gelandet. Die zweite Taucherbrille, die Angel… Und dann steht man da, hat was in der Hand, erkennt es und erinnert sich.
Schööön, wie alte Fotos angucken!

(Man kommt nur zu nix)

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