Haste mal nen Fuffi?

Wo hat Angela denn Fuffi das erste mal erwähnt? Ich weiß es gar nicht genau, aber in ihrem eigenen Blog hat sie schon unsere erste Reise damit erwähnt: Klick.

Gut, dann brauche ich keinen Reisebericht mehr schreiben. Das wäre so wie so wieder einer von diesen mehrteiligen, detailverliebten und ausschweifenden Artikeln geworden 😉
Angela hat im Grund auch alles erwähnt. Was ich noch ergänzen möchte: Für so ein kleines Kajütboot von fünf Meter Länge hat sich Fuffi sehr bewährt. Ich weiß gerade den Typ nicht, aber für die, die sich auskennen: Es ist so ungefähr vergleichbar mit einer Leisure 17. Man hat sich kein einziges Mal unsicher an Bord gefühlt. Auch wenn man relativ flach über dem Wasser sitzt und sich bei Blexen der Hack auf nen Meter Höhe aufschaukelte: An Bord war man gut aufgehoben und es kam auch nur sehr selten mal Spritzwasser über. Natürlich darf einem die Schaukelei nix ausmachen, aber das ist ja auf jedem Boot so.

Mit Bootsmotoren habe ich ja leider schon genug schlechte Erfahrungen gemacht, dementsprechend fährt bei mir immer ein mulmiges Gefühl mit. Aber dieser 6PS Evinrude (schön Zweitakter Zweizylinder) hat mein Vertrauen gewonnen! Läuft ruhig und kräftig, springt gut an. Ja, auch Angela kann den starten! Was ich dennoch mal testen möchte: Ob unser kleiner E-Motor das Boot sinnvoll schieben kann. Damals bei Gudrun hat er ja gut funktioniert (findet sich auch irgendwo hier im Blog), aber mit einem Schlauchboot ist Fuffi nun gar nicht vergleichbar. Wenn wir denn mal auf dem Hooksmeer sind, probiere ich das mal aus.
Schlafen an Bord geht auch. Ich muss mich etwas an die festen Polster gewöhnen, aber Platz ist dort genug. Sitzhöhe hat man auch. Aber mit zwei Leuten sollte man sich schon absprechen, wer gerade genau wo was vor hat. Gefrühstückt haben wir bei Sonnenschein im Cockpit, bei Regen bräuchte man dann einen Schirm 🙂

Der gewisse Reiz besteht auch in dem spartanischen: So gut wie kein Elektrik/Elektronik-Gebamsel, die Batterie wurde vom einzigen Solarpanel proppevoll geladen und außer Smartphones keine Verbraucher an Bord (außer Topplicht, das wir ja nicht benötigten). Und außer der Logge auch keine Öffnungen im Rumpf! Da muss man sich um eventuell eindringendes Wasser keine Gedanken machen. Keine Rollanlage für die Segel, keine Windlupe, kein Plotter, keine Seeventile, kein Diesel-/ Frischwasser/ Fäkalientank. Einfach segeln!

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