Fuffi ausm Wasser

Neulich, mitten in der Woche, waren wir bei Fuffi, weil so schönes Wetter war. Dort stellten wir fest, dass sich im Boot, unterm Cockpit Wasser befand. Das soll ja nicht so sein. Also, was tun?

Es war schon einiges Wasser. Auf jeden Fall zu viel, um es zu ignorieren. Wir waren uns ziemlich sicher, dass das Regenwasser sein müsse. Also von oben, nicht von unten. Aber wir waren uns nicht 100% sicher. Es könnte ja sein, dass beim Durchlass für die Logge (die einzig vorhandene Rumpföffnung) eine kleine Undichtigkeit besteht. Nach langem hin und her brachten wir den Trailer von Oldenburg ans Hooksmeer und starteten am Wochenende die Operation „Fuffi slippen“. Und wir nahmen noch Sohn Nr.1 mit. Eine helfende Hand konnte nicht schaden und der Bengel muss eh mal an die Sonne.

Haste mal nen Fuffi?

Wo hat Angela denn Fuffi das erste mal erwähnt? Ich weiß es gar nicht genau, aber in ihrem eigenen Blog hat sie schon unsere erste Reise damit erwähnt: Klick.

Gut, dann brauche ich keinen Reisebericht mehr schreiben. Das wäre so wie so wieder einer von diesen mehrteiligen, detailverliebten und ausschweifenden Artikeln geworden 😉
Angela hat im Grund auch alles erwähnt. Was ich noch ergänzen möchte: Für so ein kleines Kajütboot von fünf Meter Länge hat sich Fuffi sehr bewährt. Ich weiß gerade den Typ nicht, aber für die, die sich auskennen: Es ist so ungefähr vergleichbar mit einer Leisure 17. Man hat sich kein einziges Mal unsicher an Bord gefühlt. Auch wenn man relativ flach über dem Wasser sitzt und sich bei Blexen der Hack auf nen Meter Höhe aufschaukelte: An Bord war man gut aufgehoben und es kam auch nur sehr selten mal Spritzwasser über. Natürlich darf einem die Schaukelei nix ausmachen, aber das ist ja auf jedem Boot so.